Mecklenburg-Vorpommern
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8./9. April Landestagung in Neubrandenburg

09.04.2016

Delegiert zur Bundesdelegiertenversammlung in Frankfurt a. Main: Martin Stemmler, Angela Straßburg, Steffen Bühring (v.l.)

Der Landesvorsitzende Thomas Lenz zog Bilanz zur Arbeit des WEISSEN RINGS in Mecklenburg-Vorpommern 2015:

Der Landesverband wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Die Anzahl der betreuten Opfer 2016 stieg auf einen neuen Höchststand. Gleichzeitig sank das Spendenaufkommen drastisch. Die Zahl der Mitglieder im WEISSEN RING ist weiter stabil.

 

Anne-Katrin Blank von der Außenstelle Greifswald stellte eine besondere Form der Beratung und Hilfeleistung für einen 8-jährigen Schüler vor.

Klaus Straßburg, Außenstelle Uecker-Randow, berichtete über Präventionsveranstaltung in einer Schule.

Dr. Michaela Kronenberg aus Greifswald referierte über neue Vorstellungen zur Präventionsarbeit. Ein Konzept soll erstellt werden. MV ist das einzige Bundesland ohne Präventionsbeauftragten.

Wolfgang Winterfeld stellte ein Schweriner Präventionsprojekt an Schulen vor, das Polizei und WEISSER RING gemeinsam durchführen.

Der Außenstellenleiter in Nordvorpommern, Joachim Kühn, erhielt Einladung der Bundeskanzlerin zum Neujahrsempfang.

24 ehrenamtliche Mitarbeiter wurden für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit geehrt , darunter:

  • Wolfgang Winterfeld, Außenstellenleiter von Schwerin, für 20 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit
  • Martin Langer, Mitarbeiter der Außenstelle Bad Doberan, für 15 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit
  • Egon Zinter, Außenstellenleiter von Mecklenburg-Strelitz, für 10 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit
  • Klaus Straßburg, Stellvertretender Außenstellenleiter von Uecker-Randow, für 5 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit

Dr. med. Rainer Kirchhefer, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie vom Klinikum Neubrandenburg, erläuterte in einem anschaulichen Vortrag die Entstehung psychischer Erkrankungen, deren Behandlung und die Arbeit der Traumaambulanzen, sowie deren Standorte.

Die Ambulanzen bieten zeitnah bis zu 15 Sitzungen mit stabilisierenden Maßnahmen und die Abklärung notwendiger Weiterbehandlung für traumatisierte Gewaltopfer an. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch. Die Kosten der Behandlung werden vom Opferentschädigungsgesetz (OEG) abgedeckt. Die Tramaamulanzen sind mit der Polizei, freien Organisationen der Opferhilfe, Frauenhäusern, Jugendämtern, Ärzten und Therapeuten vernetzt. Dr. Kirchhefer wünscht sich einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING Mecklenburg-Vorpommern.

Als Delegierte zur Bundesdelegiertenkonferenz am 24. September in Frankfurt am Main wurden gewählt:

Steffen Bühring

Martin Stemmler

Angela Straßburg